Udelborn (1325) Ydelborn (1548), Eidelborn (1657), Eidelpurn (1670), Eitelborn (1803) – Verlauf der Namensgebung unseres Ortes – entwickelte sich zu einem "Haufendorf" dessen ältere Teile als Oberdorf, Unterdorf und Wilhelmshöhe (nach dem Erbauer des ersten Hauses Wilh. Simon) bezeichnet werden.

Udelborn war im Mittelalter als kurtrierisches Lehen im Besitz verschiedener Herren.

Nur die Sage weiß Entstehung und Namen zu deuten, wonach Udo – wegen seiner geringen Körpergröße auch Udilo genannt – als germanischer Söldner (oder Jäger ?) aus dem Römerlager bei Arzbach während der Jagd in den nahen Wäldern seine Hütte an einen kühlen Quelle im Spurkenforst erbaute. Genannt Udiloborn.

1325 finden wir das Dorf Udelborn erstmals erwähnt. Diethard v. Pfaffendorf besaß es als trierische Ministerialien. 

Hermann v. Helfenstein (Sporkenburg) um 1440, wie später die Helfensteiner sollen nachdem Einwohner und Herrscher der Siedlung gewesen sein.

Karg war der Boden, und nur langsam wuchs die Bevölkerung. 
1787 zählte man 543,
1871 zählte man 842,
1955 zählte man 1.300 Einwohner.

Da die Scholle nicht ausreichte, um jeden Arbeit und Brot zu geben, waren viele Männer als Bergleute in den Blei- und Silbergruben von Bad Ems und später nach Stillegung der Emser Bergwerke in der Grube Mühlenbach bei Arenberg tätig, bis sich auch hier 1960 der Abbau nicht mehr lohnte und die Pforten geschlossen werden mußten.

Mangelnde Arbeitsmöglichkeiten ließen zwischen 1842 und 1934 alleine 118 Bewohner nach Übersee auswandern.

Eigener Schulunterricht fand ab 1757 statt. Bis dahin war Arzbach "Schulstandort" für die Augst. Während zunächst Wohnstuben in privaten Häusern zur Verfügung standen, konnten die Kinder ab 1821 das Backhaus und später ab 1888 ein Schulgebäude als ihre Lernstätte beziehen.

Dieses ehemalige Backhaus wurde nach dem II. Weltkriege zum Ortsverwaltungsgebäude umgebaut und beherbergt heute unsere Gemeindebücherei. Der Schulstandort wurde 1966 Richtung Neuhäusel – an die Gemarkungsgrenze – verlegt. Hier entstand die jetzige Grund- und Hauptschule.

Erst ab 1925 waren auch die Kirchgänge nach Arzbach nicht mehr notwendig. Die Bürger bauten sich in den Jahren 1923 – 1925 ihre eigene Marienkirche. Eitelborn ist seit 1953 eigene Pfarrei.

Inmitten gesunder Wälder, fruchtbarer Felder und hügeliger Landschaft, am Nordhang des Nörrbergs (389 m) gelegen, angrenzend an die Nachbargemeinden Arzbach, Kadenbach, Neuhäusel und Simmern, sowie die Stadt Koblenz, ist Eitelborn h e u t e eine Wohngemeinde von ca. 2700 Einwohnern.

Unsere Heimat wird in besonderem Maße vom Ballungszentrum Koblenz geprägt. Hier verdienen die Arbeiter, Angestellten und Beamten ihren Lebensunterhalt. Aber auch Montabaur (12 Km entfernt und Sitz der zuständige Verbandsgemeindeverwaltung) mit dem ICE Bahnhof ist ein wichtiger Bezugspunkt, wie wohl dies auch die Städte Bad Ems (6 Km) und Höhr - Grenzhausen (8 Km) sind.

Die ruhige und idyllische Lage unseres Ortes, das ausgedehnte Wander- und Spazierwegenetz mit seinen sehenswerten Ausblicken, die Nähe zu weiten Feld- und Waldgebieten, die Einrichtungen für Jedermann – hierzu zählen auch die Ortsvereine – bieten ausreichend Erholung, Abwechslung, Entspannung, Unterhaltung und Gelegenheit für Hobby und Freizeitgestaltung.

Eitelborn, auf den noch einmal hoch emporragenden Ausläufern des Westerwaldes, dicht an Rhein, Mosel und Lahn gelegen, ist eine Oase der Ruhe, wobei Frohsinn und gute Laune genauso alltäglich sind wie Verantwortungsbewußtsein öffentlicher Einrichtungen und Jedermann gegenüber .

Kontakt

Ortsgemeindeverwaltung
Bürgermeister
Norbert Blath
Triftstraße 6
56337 Eitelborn
Telefon (0 26 20) 86 10
Fax (0 26 20) 95 37 74
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Sprechstunden:
Dienstag
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18.00 - 19.30 Uhr
Donnerstag
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